Putzarbeit

Die Regel Benedikts heute (35)

In der Benediktsregel steht das Putzen im Kontext von Grundhaltungen wie Dankbarkeit, Ehrfurcht vor dem von Gott Geschaffenen, vor der Würde der Dinge und Menschen. Es ist Ausdruck von Wertschätzung. Alles und alle sollen im Kloster als „heiliges Altargerät“ angesehen werden. Auf diese Weise verwandelt sich Putzen in einen Ausdruck gewissenhafter, sorgfältiger Pflege unter den Augen Gottes. Alles im Kloster ist durchsichtig auf Gott hin, gehört ihm, vollzieht sich in seiner Gegenwart und besitzt von daher seinen Wert.

Aus Erbe und Auftrag 3/26, Seite 340-341

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