Aktuelle Meldungen

Drutmar Cremer OSB +

Am 14. März 2021 starb in seinem Kloster Maria Laach P. Drutmar Cremer OSB (91). Der gebürtige Koblenzer trat nach dem Abitur am Aloisiuskollegs in Bad Godesberg 1952 in die Benediktinerabtei Maria Laach ein. Nach seiner Priesterweihe 1958 wirkte er zunächst als Jugendseelsorger, seit 1971 als Leiter des Kunstverlags und der Kunstwerkstätten der Abtei. 1991-2002 war er Prior. Mit zahlreichen Künstlern verbunden, wurde er auch durch eigene lyrische und geistliche Veröffentlichungen bekannt.

Wiederwahl in Augsburg

Am 20. Februar 2021 bestätigten die Mönche der Abtei St. Stephan in Augsburg Abt Theodor Hausmann OSB (57) für weitere 12 Jahre in seinem Amt; er war 2006 zum Prior-Administrator und 2009 zum Abt des Klosters gewählt worden. Seit 2012 ist er Vorsitzender der Salzburger Äbtekonferenz.

Rücktritt von Weihbischof Marian Eleganti OSB

Am 15. Februar 2021, gleichzeitig mit der Ernennung eines neuen Bischofs für das Schweizer Bistum Chur, hat Papst Franziskus den Rücktritt von Weihbischof Marian Eleganti OSB (65) angenommen. Dieses Amt hatte er 2009-2021 ausgeübt; davor leitete er von 1999 bis 2009 die Abtei St. Otmarsberg (Uznach) der Missionsbenediktiner.

Abtswahl in Wien

Am 25. Januar 2021 wählte der Konvent des Schottenstifts in Wien P. Nikolaus Poch OSB (55) für 12 Jahre zum neuen Abt. Der gebürtiger Wiener legte 1986 Profess ab und empfing 1994 die Priesterweihe. Zuletzt war er als Pfarrer und als Novizenmeister tätig. Sein Vorgänger Johannes Jung OSB (68) hatte das Kloster seit 2006 als Administrator und seit 2009 als Abt geleitet. Er unterrichtet am Gymnasium der Abtei und ist Vorsitzender des Ordensrats Wien-Eisenstadt. Die Amtsübergabe findet am 22. März 2021 statt, die Abtsbenediktion zu einem späteren Zeitpunkt.

Früherer Abt von Uznach +

Am 15. Januar 2021, dem Gedenktag der heiligen Maurus und Plazidus, starb Ivo Auf der Maur OSB (97) aus der Abtei St. Otmarsberg, die er seit 1981 als Konventualprior und seit 1982 als Abt geleitet hatte. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Einsiedeln und der militärischen Grundausbildung trat er in Uznach ein, wo er 1945 die Profess ablegte. Er studierte in Fribourg und wurde dort 1949 zum Priester geweiht. Von 1951-1956 wirkte er als Dozent für Philosophie am Kleinen Seminar in Kigonsera in Tansania. Anschließend erwarb er in Rom 1958 das theologische Doktorat. In Fribourg und in seinem Kloster setzte er seine Kräfte für die Missionsarbeit ein. 1999 gab er das Abtsamt ab. Er starb im 76. Jahr seiner Mönchsprofess.

Abtei Venio

Das Kapitel der Abtei Venio in München hat am 2. Januar 2021 Sr. Francesca Ṥimuniová OSB (47) auf zwölf Jahre zur Äbtissin gewählt; sie wird das Amt innerhalb von drei Monaten antreten. Geboren im tschechischen Brandýs nad Labem an der Elbe, legte sie 2011 Profess ab. Sie lebte bisher in der Gründung in Prag und war dort für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig. Ihre Vorgängerin Carmen Tatschmurat OSB (70) war 2009 zur Priorin gewählt und 2010 eingesetzt worden; nach der Erhebung des Klosters zur Abtei wurde sie 2013 zur Äbtissin benediziert.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

 1 2 3