Aktuelle Meldungen

Neue Äbtissin in Eibingen

Am 24. Januar 2023 hat das Kapitel der Abtei St. Hildegard zu Eibingen Sr. Katharina Drouvé OSB (61) zur Äbtissin und damit zur 41. Nachfolgerin der heiligen Hildegard gewählt. Die Amtszeit von Äbtissin Sr. Dorothea Flandera OSB (70) war mit Erreichen der Altersgrenze zu Ende gegangen. Sie hatte das Amt 2016 übernommen; seit damals war Sr. Katharina Priorin. Die neue Äbtissin war nach ihrer Profess 1985 unter anderem in der Verwaltung und Buchhandlung, im Gästehaus des Klosters und als Magistra tätig.

Neuer Erzabt in Montecassino

Papst Franziskus hat am 9. Januar 2023 die Wahl von P. Luca Fallica OSB (63) zum Erzabt von Montecassino bestätigt. Der neue Abt war nach einem Jurastudium 1985 in Praglia eingetreten; dort und in Mailand studierte er Theologie. 1989 brach er mit neun weiteren Mitbrüdern zu einer Neugründung auf; an deren drittem Ort Vertemate lebte die Gemeinschaft von 1993 bis 2005, seither in Dumenza nahe dem Lago Maggiore in der Erzdiözese Mailand. P. Luca Fallica wurde Cellerar der Gemeinschaft und 2010 Nachfolger des Gründungspriors P. Adalberto Piovano OSB (68). Den bisherigen Erzabt von Montecassino Donato Ogliari OSB (66) hatte Papst Franziskus am 8. Juni 2022 zum Abt der Klosters St. Paul vor den Mauern in Rom ernannt.

Abt em. Albert Altenähr OSB +

Am 24. November 2022 starb im Krankenhaus in Stolberg nach kurzer Krankheit Albert Altenähr OSB (80); von 1982 bis 2007 war er der dritte Abt von Kornelimünster bei Aachen. Nach seiner Profess 1962 in Gerleve studierte er dort und in Rom, wo er bei Bernhard Häring CSsR promovierte. In seinem Professkloster wirkte er als Bibliothekar und Exerzitienleiter. 1982 postulierte ihn die Gemeinschaft von Kornelimünster zu ihrem Abt. Über sein Kloster hinaus engagierte er sich als Visitator der deutschen Pro-Provinz der damaligen Kongregation von Subiaco und in der Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten.

Neue Priorin in Tutzing

Am 19. November 2022 haben die Missions-Benediktinerinnen von Tutzing Sr. Rachel Feller OSB (59) für eine erste Amtszeit von fünf Jahren zur Priorin gewählt. Die ausgebildete Lehrerin für Krankenpflege ist seit 1995 Kantorin und seit 2001 als Exerzitienbegleiterin tätig. 2004 bis 2010 war sie Novizenmeisterin; derzeit ist sie Cellerarin. Sie wird am 4. Februar 2023 Sr. Ruth Schönenberger OSB (72) als Priorin ablösen, die dieses Amt seit 2015 innehatte

Wiederwahl in Steinfeld-Bonn

Am 15. November 2022 haben die Benediktinerinnen von Steinfeld-Bonn unter dem Vorsitz der Präsidentin der Europäischen Benediktinerinnenkongregation von der Auferstehung, Sr. Myrèse Dupagne OSB, Sr. Michaela Hohmann OSB (64), nach Beendigung ihrer Amtszeit erneut zur Äbtissin gewählt.

Neuer Abt in St. Paul vor den Mauern – Vakanz in Montecassino

Der Heilige Stuhl hat der Postulation des Konvents von Montecassino, der den Prior von S. Anselmo und Mönch von Münsterschwarzach P. Mauritius Wilde OSB (57) zum Abt wünschte, nicht zugestimmt. Montecassino ist Territorialabtei; die Äbte sind Mitglieder der italienischen Bischofskonferenz, und ihre Wahl bedarf der Bestätigung durch den Heiligen Stuhl. Medienberichten zufolge haben staatskirchenrechtliche Gesichtspunkt bei der Ablehnung eine Rolle gespielt. Papst Franziskus hatte am 8. Juni 2022 den bisherigen Erzabt von Montecassino, Donato Ogliari OSB (65), zum Abt der Abtei Sankt Paul vor den Mauern ernannt; bis zur Regelung der Nachfolge bleibt er Apostolischer Administrator von Montecassino. Am 13. Juli 2022 berief ihn Papst Franziskus zum Mitglied der Bischofskongregation. 2014 hatte der Papst seine Wahl zum Erzabt von Montecassino in einer nicht leichten Situation des Klosters bestätigt. Nach zehnjähriger Zugehörigkeit zu einer modernen Missionskongregation, die ihm die theologische Promotion in Löwen ermöglichte, war er 1988 in die norditalienische Benediktinerabtei Praglia eingetreten, von wo er im Jahr darauf in die Abtei Noci (Apulien) entsandt wurde; 2006-2014 war er Abt von Noci. In St. Paul vor den Mauern ist er Nachfolger des 2015 gewählten und 2020 zurückgetretenen Abtes Roberto Dotta OSB (55).

Altabt Kassian Lauterer OCist +

Am 19. Oktober starb Kassian Lauterer OCist (88), von 1968 bis 2009 52. Abt der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau. Bereits als Schüler des Gymnasiums der Abtei Mehrerau dort eingetreten, studierte er dort und in Freiburg
(Schweiz) Theologie und wurde 1957 zum Priester geweiht. Nach der theologischen Promotion wirkte er als Religionslehrer und als Internatserzieher, bis er 1968 zum Abt und zugleich zum Präses der Mehrerauer Kongregation gewählt wurde, wodurch er Mitglied der Österreichischen Bischofskonferenz wurde. Auch als Abt unterrichtete er Philosophie und Religion am Gymnasium des Klosters, gab die Cistercienser Chronik heraus und veröffentlichte Beiträge Geschichte und Spiritualität des Ordens. Mit 75 Jahren legte er 2009 das Amt als Abt nieder. 2018 konnte er Goldene Abtsjubiläum, 2022 den 70. Jahrestag seiner Profess begehen.

Neuer Vorstand der VBD

Am 26. August 2022 haben die Äbtissinnen und Priorinnen der VBD (Vereinigung Benediktinischer Frauenklöster im deutschen Sprachgebiet) für vier Jahre ihren Vorstand neu gewählt. Sr. M. Magdalena Niescioruk OSB (52), Priorin der Benediktinerinnen der Anbetung in Wien folgt als Vorsitzende auf Äbtissin em. Carmen Tatschmurat OSB (72) von der Abtei Venio. Äbtissin Bernadette Pruß OSB (56) von der Abtei Alexanderdorf bei Berlin bleibt im Vorstand; mit Äbtissin Rut-Maria Buschor OSB (51) von Sarnen ist dort die Schweiz vertreten.

Rembert Weakland OSB +

Am 22. August 2022 starb nach längerer Krankheit Rembert G. Weakland OSB (95). Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, trat er 1945 in die Erzabtei St. Vincent (Pennsylvania) ein und empfing 1951 in Subiaco die Priesterweihe. 1963 wurde er zum Abt-Koadjutor seines Klosters und 1967 zum 5. Abtprimas geweiht; 1977 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Erzbischof von Milwaukee. 2002 wurde er emeritiert; zuvor hatte er den Fehltritt einer unangemessenen Beziehung eingeräumt. Er nahm an mehreren Bischofssynoden teil. 1999 erwarb er an der Columbia University, New York, das Doktorat in Musikwissenschaft.

Mandatsende

Nach fünf Jahren als Apostolischer Assistent der Kartause, dem weltweit größten Kartäuserkloster, hat P. Martin Werlen OSB von Einsiedeln sein Mandat zurückgegeben. Die römische Kongregation für das geweihte Leben hat ihm für seinen Dienst gedankt.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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