Carmen Tatschmurat OSB

Über das Buch Sexueller Missbrauch an Ordensfrauen im deutschsprachigen Raum von Barbara Haslbeck

Die Studie besticht durch ihre empathische Genauigkeit, ihre deutliche Sprache und ihr großes Hintergrundwissen. Sie hält jederzeit die Balance zwischen wissenschaftlichem Vorgehen und ausgewiesener Parteilichkeit. Als Leserin wird man durch die einzelnen Aspekte geführt; immer wieder sind gut gewählte Zitate in die ausführlichen Analysen eingefügt. Auch wenn es inhaltlich oft „zu viel“ ist, ist die Studie gut lesbar, da sie Fachbegriffe erläutert und den Stand der Diskussionen übersichtlich zusammenfasst.

Aus Erbe und Auftrag 1/26, Seite 46-48

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