Aktuelle Meldungen

Corona Bamberg OSB +

Am 3. Mai 2018 starb in Herstelle Sr. Corona Bamberg OSB (97). 1945 trat sie als promovierte Germanistin in die Abtei Herstelle ein. Neben einer ausgedehnten Kurs-, Rundfunk- und Vortragsarbeit entfaltete sie ein fruchtbares Wirken als geistliche Schriftstellerin; ihr Buch Was Menschsein kostet wurde mehrfach aufgelegt und ins Englische übersetzt. 1971-75 war sie Mitglied der Würzburger Synode, 1991-98 Beraterin der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Altabt Clemens Schmeing OSB von Gerleve +

Am 29. April 2018 starb Clemens Schmeing OSB (88), 1971-99 Abt von Gerleve. In der Nachbarschaft des Klosters geboren, trat er nach dem Abitur und einem Jahr Theologiestudium in Gerleve ein. Nach der theologischen Promotion in Rom wirkte er als Gastpater, Novizenmeister und Seelsorger. Von 1999-2006 war er Hausgeistlicher in der Abtei St. Hildegard in Eibingen. Er verfasste das „Directorium spirituale“ der Beuroner Kongregation.

Altabt Theobald Schmid OSB von Caracas +

Am 23. April starb in St. Ottilien Theobald Schmid OSB (92). 1947 in die Erzabtei eingetreten und 1953 zum Priester geweiht, wurde er 1955 nach Venezuela ausgesandt zur Unterstützung der Klostergemeinschaft San José del Avila am Rand von Caracas, wo er als Lehrer wirkte. Zwei Jahre leitete er als Prior das Kloster El Rosal bei Bogota (Kolumbien). Als das Gründungskloster San José zur Abtei erhoben wurde, wählte ihn die Gemeinschaft zum Abt, und er kehrte nach Venezuela zurück. Nach seinem Rücktritt 1979 war er 1981-98 Auslandsseelsorger in Palma de Mallorca und 1998-2015 Schwesternseelsorger in Tutzing. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in St. Ottilien.

Altabt Heinrich Ferenczy +

Am 13. April 2018 starb Heinrich Ferenczy OSB (79). Der gebürtige Wiener trat nach der Gymnasialzeit in Kremsmünster und Wien 1957 in die dortige Schottenabtei ein. Nach dem Theologiestudium in Wien, der Priesterweihe 1963 und der theologischen Promotion legte er 1969 die Lehramtsprüfung für die Fächer Deutsch, Geschichte und Philosophie ab. Er wirkte als Jugendseelsorger und Gymnasiallehrer, von 1981-89 als Direktor des Schottengymnasiums und 1983-88 als Pfarrer. 1998-2006 war er Abt der Schottenabtei und 1989-98 Erster Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz. Seit 1996 Administrator des Stifts St. Paul im Lavanttal, leitete er die Gemeinschaft 2008-17 als Abt.

Frühere Äbtissin von Seedorf (Schweiz) gestorben

Am Ostermontag, 2. April 2018, starb Josefa Dreier OSB (82), Äbtissin von Seedorf 1993-2002. Sie hatte 1962 Profess abgelegt und unterrichtete 40 Jahre an der Haushaltungsschule des Klosters. Aus gesundheitlichen Gründen war sie 2002 vom Amt der Äbtissin zurückgetreten.

Wiederwahl in Donnersberg

Am 21. März 2018 wurde am Ende ihrer zweiten Amtszeit Priorin Magdalena König OCSO vom Kloster Donnersberg (Diözese Speyer) auf unbestimmte Zeit in ihrem Amt bestätigt. Das Kloster wurde 2003 als Gründung von Altbronn (Baumgarten, Elsass) dem Trappistenorden inkorporiert und hat den Status eines Großpriorats. Ausgegangen war die Gründung 1983/84 von zwei Nonnen der Abtei Maria Frieden. Pater immediatus ist von Anfang an der Abt von Echt (Niederlande).

Wiederwahl in Maria Frieden.

Am 16. März 2018 bestätigte der Konvent der Trappistinnenabtei Maria Frieden Äbtissin Maria Gratia Adler OCSO (57) für weitere sechs Jahre in ihrem Amt. Sie trat nach einem Studium der Blindenpädagogik und einem Aufenthalt in den USA 1986 in die Abtei in der Eifel ein. Lange war sie in der Paramentenwerkstatt ihres Klosters tätig und versah den Dienst der Subpriorin, Novizenmeisterin und Kantorin. 2012 wurde sie zur Äbtissin gewählt.

Wiederwahl in Neresheim

Am 9. März 2017 wählten die Mönche der Abtei Neresheim P. Albert Knebel OSB (60) zum Konventualprior auf sechs Jahre. Er hat das Kloster seit 2012 als Administrator geleitet und war 2015 wiedergewählt worden. Das Generalkapitel der Beuroner Kongregation schuf 2017 die Möglichkeit, einen Konventualprior mit einer Amtszeit von sechs Jahren zu wählen; die Religiosenkongregation hat den Beschluss approbiert.

Bernhard Naber +

Am 27. Januar 2018 starb in Altenburg Bernhard Naber OSB (83); er war von 1978-2005 Abt des niederösterreichischen Stifts. 1953 in Altenburg eingetreten, wurde er nach dem Studium in Salzburg 1958 zum Priester geweiht. 1961-80 war er Mitbegründer und Präfekt der „Altenburger Sängerknaben“ sowie als Ökonom tätig. Auch als Abt übernahm er zahlreiche Dienste, darunter den des Novizenmeisters, Pfarrers, Baudirektors und Archivars. Zahlreiche bauliche Maßnahmen (wie die archäologische Erforschung des mittelalterlichen Klosters) und kulturellen Initiativen prägte er mit; 25 Jahre lang leitete er eine Hilfsaktion für Bedürftige in Lettland.

Warnung

Zahlreiche Klöster haben einen Bettelbrief mit der Bitte um Unterstützung für ein Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo erhalten. Der Brief ist gefälscht; das Kloster „Abbaye Saint Paul de Mvinyo“ existiert nicht.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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